Waren trennen, aber richtig

Lei­der muss ich immer wieder fest­stellen, dass nur die aller­wenig­sten Super­mark­tkun­den die kor­rekte Hand­habung des War­en­trennbalkens beherrschen. Da ich jedoch nicht jeden per­sön­lich darauf ansprechen kann, sei hier der bes­tim­mungs­gemäße Gebrauch am Beispiel des Kaufs einer kleinen nahrhaften Zwis­chen­mahlzeit gezeigt. So wird’s gemacht:

Waren trennen, aber richtig

Wer sicherge­hen will, legt noch min­destens zwei War­en­trennbalken als sog. War­en­tren­nge­bälk schräg darüber (das zu zeigen war mir auf­grund der gerin­gen Stück­zahl vorge­hal­tener War­en­trennbalken bedauerlicher­weise ver­wehrt). – Gern geschehen.

8 Kommentare zu „Waren trennen, aber richtig“

  1. Ja, da wird sich die Kassiererin sicher sehr gefreut haben, daß das mal jemand richtig gemacht hat!

    Und eine der let­zten Tüten Haribo hast Du auch noch ergat­tert, bevor die nach dem Umzug der Firma von Bonn nach Graf­schaft dann Hari­gra heißen.

  2. Nicht nur die Kassiererin, auch die Kundin nach mir – ich denke, dass sie es auch gerne so gemacht hätte, doch es gab nicht genü­gend Warentrenn­balken, um ihren Einkauf ord­nungs­gemäß zu trennen.

    Stimmt, das war wohl eine der let­zten Tüten; der Aufwand zur Umstel­lung wird sicher ein beträchtlicher sein. – Vielle­icht wäre es besser, z. B. nach Pots­dam umzuziehen, denn dann würde sich der neue Name „Haripo“ zumin­d­est klan­glich nicht so sehr vom alten unterscheiden.

  3. Ist eigentlich schon aus­re­ichend gewürdigt wor­den, wie gut der Händler die War­en­tren­ner far­blich auf das Pro­dukt abges­timmt hat? Oder ist das umgekehrt Deine Einkauf­sstrate­gie, nur Waren zu kaufen, die far­blich zum War­en­tren­ner passen? Das Auge kauft schließlich mit, und bei Veröf­fentlichung im Blog muß die Insze­nierung zu einem Gesamtkunst­werk natür­lich passen.

    Ich selbst ver­wende übri­gens, um bei ihrer hochkom­plexen Anwen­dung bloß nichts falsch zu machen, die War­en­tren­ner prinzip­iell über­haupt nicht — selbst ver­bal nur aus­nahm­sweise, weil ja einiger­maßen strit­tig ist, wie die Teile offiziell heißen. Aber War­en­trennbalken hört sich schon ziem­lich staat­stra­gend an.

  4. Die far­bliche Abstim­mung ist reiner Zufall – weder der Händler noch ich haben hier einge­grif­fen. Gle­ich­wohl freue ich mich, wenn sie hier pos­i­tiv auffällt!

    Soweit ich weiß, sind „War­en­trennbalken“ und „War­en­tren­ner“ die für die­se Geräte etablierten Begriffe. Ich muss jedoch geste­hen, dass auch ich den Gebrauch dieses Zube­hörs meist ver­meide, erst recht seit­dem die Werbe­wirtschaft diese Dinger für sich ent­deckt hat und man beim Anfassen z. B. an ein Gebiss (Wer­bung für einen Zah­narzt) oder an einen VW Golf (Wer­bung für einen Auto­händler) greifen muss. Allerd­ings denke ich, dass es noch schlim­mer – genauer: größer – kommt und die War­en­tren­ner im Inter­esse der Wer­ben­den bald kun­den­tren­nen­des For­mat annehmen werden.

  5. Gle­ichzeitig imi­tieren die War­en­trennbalken geschickt den geo­graphis­chen Umriss von Col­orado (dem Staat).

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